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PV Aufständerung Flachdach planen

PV Aufständerung Flachdach planen

PV Aufständerung Flachdach: das passende System für jede Dachfläche

Wer eine Photovoltaik-Anlage auf einem Flachdach plant, steht vor anderen Fragen als auf dem Schrägdach. Bei der PV Aufständerung Flachdach liegen die Module nicht parallel zur Dachhaut, sondern werden aufgeständert, um einen sinnvollen Neigungswinkel und damit einen guten Ertrag zu erreichen. Gleichzeitig darf die Konstruktion die Dachstatik nicht überlasten und muss dem Wind standhalten. Genau hier entscheidet sich, ob ein Flachdach-Montagesystem in der Praxis funktioniert. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Planungsgrößen und zeigt, worauf es bei der Auswahl ankommt.

Neigungswinkel und Ausrichtung

Auf dem Flachdach bestimmen Sie den Neigungswinkel der Module über die Unterkonstruktion. Geringe Neigungen reduzieren die Windangriffsfläche und den Verschattungsabstand zwischen den Reihen, höhere Neigungen können den Ertrag pro Modul steigern. Das F1 Flachdach-System von CLICKWERK arbeitet mit einer Modulneigung von 12 Grad – ein flacher Aufstellwinkel, der die Windlast bewusst niedrig hält. Bei der Ausrichtung haben Sie die Wahl zwischen einer Süd-Aufständerung (Einzelaufständerung) und einer Ost-West-Belegung (Doppelaufständerung). Ost-West nutzt die Dachfläche dichter, da die Reihen Rücken an Rücken stehen und sich weniger gegenseitig verschatten.

Ballastierung gegen Wind statt schwerer Beschwerung

Die zentrale Herausforderung auf dem Flachdach ist der Wind: Da das System in der Regel nicht in die Dachhaut eingreift, muss es gegen Abheben gesichert werden. Klassisch geschieht das über Ballast – doch je mehr Gewicht, desto stärker die Belastung der Dachkonstruktion. Das F1-System verfolgt deshalb einen aerodynamischen Ansatz: Das Profil lenkt den Wind ab und reduziert so die Windlast, wodurch weniger Ballast nötig ist. Ballastiert wird mit handelsüblichen Standardsteinen im Format 20 x 10 x 6 cm, drei pro Schiene, untergebracht in der Grundschiene oder in optionalen Ballastträgern beziehungsweise -wannen. So bleibt die Aufständerung ballastarm und schont die Dachstatik. Die konkret erforderliche Ballastmenge hängt von Standort, Gebäudehöhe sowie Wind- und Schneelastzone ab und gehört in jede statische Auslegung.

Durchdringungsfreie Lösung für empfindliche Dachhäute

Bitumen-, Folien- und Kiesdächer sollen möglichst nicht durchbohrt werden, damit die Dichtigkeit erhalten bleibt. Das F1-System ist für genau diese Dachtypen ausgelegt und arbeitet als aufgeständertes, ballastiertes System ohne Eingriff in die Dachhaut. Auf Wunsch ist es mit einer Bautenschutzmatte erhältlich, die die Dachfläche zusätzlich schont. Gefertigt wird das System aus ZM-beschichtetem Stahl; Klemmen und Kleinteile bestehen aus Edelstahl 1.4301 (V2A). Die tragenden Verbindungen sind vernietet und lassen sich vor Ort fein an die baulichen Gegebenheiten anpassen. Das System ist nach EN 1090-1 zertifiziert.

Wenige Bauteile, werkzeuglose Montage

Ein praktischer Vorteil auf dem Flachdach ist der schlanke Aufbau: Das F1-System benötigt nur 5 Bauteile pro Modulreihe für die Süd-Ausrichtung und 6 für Ost-West. Zu den Komponenten zählen Basiselement, Basisfuß, Mittelklemme, Endklemme und Verbindungselement. Die Montage erfolgt werkzeuglos in drei Schritten: Gestell aufbauen, Module einklicken, ballastieren. Lediglich die Klemmen werden mit dem Akkuschrauber fixiert. Das spart Zeit und reduziert die Zahl möglicher Fehlerquellen auf der Baustelle. CLICKWERK gewährt 25 Jahre Garantie auf das F1-System, das in Hamburg gefertigt und EU-weit ab Lager versendet wird – in der Regel innerhalb von 2 bis 4 Werktagen.

Das richtige System wählen

Für andere Dachtypen führt CLICKWERK weitere Systeme: das T1 Ziegeldach für Schrägdächer mit Ton- und Betondachziegeln sowie das M1 Trapezblech für Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsbauten. Einen Überblick über das gesamte Sortiment finden Sie im Bereich Montagesysteme.

Häufige Fragen zur PV Aufständerung auf dem Flachdach

Welcher Neigungswinkel ist sinnvoll?

Das hängt von Ausrichtung, Reihenabstand und Windlast ab. Das F1-System setzt auf 12 Grad Modulneigung – ein flacher Winkel, der die Windangriffsfläche gering hält und eine ballastarme Aufständerung ermöglicht.

Muss das Dach für die Befestigung durchbohrt werden?

Nein. Das F1-System arbeitet als aufgeständertes, ballastiertes System für Bitumen-, Folien- und Kiesdächer ohne Durchdringung der Dachhaut. Auf Wunsch lässt sich eine Bautenschutzmatte ergänzen.

Wie wird gegen Wind gesichert?

Über eine aerodynamische Profilform, die die Windlast reduziert, in Kombination mit Ballast aus Standardsteinen (20 x 10 x 6 cm, drei pro Schiene). Die genaue Ballastmenge ergibt sich aus der statischen Auslegung für Ihren Standort.

Jetzt das passende Flachdach-System sichern

Sie planen eine PV-Anlage auf einem Flachdach und möchten die passende Aufständerung auswählen? Einen vollständigen Überblick über Photovoltaik-Unterkonstruktionen, Bauteile und Statik bietet unser Komplett-Ratgeber zur PV-Unterkonstruktion. Stöbern Sie im gesamten Sortiment oder nehmen Sie für eine individuelle Beratung direkt Kontakt zu CLICKWERK in Hamburg auf. Wir unterstützen Sie bei der Auslegung Ihres Flachdach-Projekts.